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„Starke Kinder – Sichere Schule“:

Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen

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für Schüler:innen

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für Eltern

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für Lehrer:innen

„Starke Kinder – Sichere Schule“: Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen

Am 7. Dezember 2023 fand der 5. Runde Tisch „Starke Kinder – sichere Schule“: Gegen Gewalt an Schulen statt. Eingeladen waren alle Schulpartner:innen, Institutionen aus den Bereichen Sicherheit, Bildung und Jugend, die Repräsentant:innen aller im Wiener Gemeinderat vertretenen Parteien sowie der Religionsgemeinschaften.

Die Bildungsdirektion für Wien hat neue Konzepte und Modelle sowie die Schärfung einzelner Maßnahmen vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

NICHT-EMPFEHLUNG:

Die Kompetenzstelle Kinder – und Jugendschutz der Bildungsdirektion Wien distanziert sich von dem Verein „Bündnis Kinderschutz Österreich“ (siehe Daten lt. Impressum der Webseite) und rät davon ab, Workshops und Angebote dieser Organisation in Wiener Schulen und pädagogischen Einrichtungen in Verantwortung der Bildungsdirektion in Anspruch zu nehmen bzw. anzubieten. Damit gemeint sind auch Teile der Angebote bzw. Angebote einzelner Personen, die unter bzw. mit dem Titel und der grundsätzlichen Haltung des erwähnten Vereins arbeiten.
Wir verweisen in unserer Begründung auf:

  • Expertise der Kinderschutzzentren – veröffentlicht Zeitschrift Kurier: zum Artikel
  • Recherche der Zeitschrift Standard: zum Artikel
  • Qualitätskriterien der Wiener Bildungschancen für Angebote an und in Wiener Schulen: zur Webseite – erarbeitet in Kooperation mit der Bildungsdirektion Wien


Vereinsdaten

Name: Bündnis-Kinderschutz-Österreich
Sitz: Wien
Zustellanschrift: 1010 Wien, Josefsplatz 6/31
ZVR-Zahl: 1554526939
E-Mail: office@buendnis-kinderschutz.at
Web: www.buendnis-kinderschutz.at

Fortschrittsmonitor zum Umsetzungsstand zu Null Toleranz!
Keine Gewalt an Wiener Schulen

„Null Toleranz bei Gewalt an Schulen ist eines meiner zentralen Anliegen. Kinderschutz ist die Voraussetzung für gute Schulen und alle Wiener Schulen sind damit beauftragt, Kinderschutzkonzepte samt Risikoanalyse und unter Einbindung aller Schulpartner:innen zu erarbeiten. Zusätzlich werden wir in der Bildungsdirektion eine Kompetenzstelle Kinderschutz einrichten“, betont Heinrich Himmer, Bildungsdirektor für Wien.

Umsetzungsstand

umgesetzt

Alle Wiener Schulen haben ein Kinderschutzkonzept inklusive Risikoanalyse unter Einbindung der Schüler:innen, Pädagog:innen, Eltern/Erziehungsberechtigten und allen weiteren am Schulleben beteiligten Personen erstellt.

umgesetzt

Um Schulen bei der Erstellung ihrer individuellen Kinderschutzkonzepte zu unterstützen, wurde bei einer Konferenz aller Wiener Schulqualitätsmanager:innen am 15.12.2022 das Rahmenkonzept vorgestellt. Dieses wurde den Regionalleiter:innen und Schulqualitätsmanager:innen übermittelt. In weiterer Folgen werden diese allen Wiener Schulleitungen zur Verfügung gestellt und bis spätestens Ende des Schuljahres sind alle Schulen verpflichtet, ein Kinderschutzkonzept inklusive Risikoanalyse unter Einbindung der Schüler:innen, Pädagog:innen, Eltern/Erziehungsberechtigten und allen weiteren am Schulleben beteiligten Personen zu erstellen.

Das Rahmenkonzept umfasst unter anderem die Erarbeitung eines Verhaltenskodex, das Thematisieren von Situationen mit besonderem Körperkontakt sowie emotionalen Situationen und die Beziehungs- und Kontaktgestaltung. Weiters wird festgehalten, dass Schüler:innen niemals zur Geheimhaltung aufgefordert werden dürfen. Im Rahmen der Präventionsarbeit ist ein Beschwerdemanagement festzulegen, das es Schüler:innen ermöglicht, Missstände niederschwellig und anonym zu melden.

umgesetzt

Die Kompetenzstelle Kinder- und Jugendschutz der Bildungsdirektion für Wien ist ein Expert/innengremium, das die aktuellen fachlichen Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz erarbeitet und an Pädagog/innen und Mitarbeiter/innen an Schulen weitergibt. Teil des Gremiums sind Vertreter/innen renommierter externer Institutionen und Expert/innen aus der Bildungsdirektion sowie Elternvertreter/innen. Die Kompetenzstelle schafft ein starkes und fundiertes Netzwerk, das die Kooperation mit Schulen vertieft. Ziele sind u.a. den Präventionsschutz zu verstärken und die Sensibilisierung für das Thema Kinder – und Jugendschutz zu erhöhen.

umgesetzt

Um in Zukunft einen raschen und direkten Informationsaustausch bei einem strafrechtlich relevanten Vorfall an einer Schule mit dem Landeskriminalamt Wien (LKA) zu garantieren, wurde im November in Zusammenarbeit mit dem LKA eine verpflichtende Meldekette festgelegt.

1. Fall: Das LKA ermittelt gegen eine an einer Wiener Schule tätige Person

    • Das LKA sendet eine Meldung an eine zentrale Mailadresse der Bildungsdirektion. Auf diese Mailadresse haben in der Bildungsdirektion für Wien die Leitung des Präsidialbereichs und die Stellvertretung Zugriff.
      Dieses Meldeverfahren gilt für alle Schularten in Wien, unabhängig von der Trägerschaft. Sollte die Bildungsdirektion für Wien nicht die Fach- und Dienstaufsicht über den betroffenen Standort haben, informiert die Bildungsdirektion für Wien im Rahmen der Amtshilfe die zuständige Organisation/Institution und teilt dem LKA die Zuständigkeit mit.
    • Im Falle der Zuständigkeit der Bildungsdirektion für Wien wird die Meldung des LKA umgehend an die in Krisen- und Notfällen zuständige Schulaufsicht und die Dienstaufsicht im Präsidialbereich weitergeleitet.
    • In weiterer Folge ist es die Aufgabe der Schulaufsicht, die Zusammenarbeit mit dem LKA so zu koordinieren, dass die Ermittlungen des LKA einerseits nicht behindert werden und andererseits eine Gefährdung weiterer Personen ausgeschlossen werden kann.

 

2. Fall: Eine Schulleitung erfährt von einem strafrechtlich relevanten Vorfall einer im Dienst der Bildungsdirektion stehenden Person

    • Die Bildungsdirektion für Wien übermittelt den Sachverhalt an eine Mailadresse des LKA.
      Der neue Krisen- und Notfallerlass der Bildungsdirektion für Wien wird die behördeninterne Meldekette genau beschreiben.
    • Behördenintern wird der Sachverhalt innerhalb des LKA der zuständigen Stelle zugewiesen, die in weiterer Folge in Kontakt mit der BD tritt. Auch hier ist es federführend die Aufgabe der Schulaufsicht, die Zusammenarbeit mit dem LKA so zu koordinieren, dass die Ermittlungen des LKA einerseits nicht behindert werden und andererseits eine Gefährdung weiterer Personen ausgeschlossen werden kann.

umgesetzt

Schulqualitätsmanager:innen und Mitarbeiter:innen der Schulpsychologie haben an einem Online-Vortrag mit Austausch zum Thema Kinderschutz mit Hedwig Wölfl, Geschäftsführerin der Kinderschutzorganisation „die möwe“, mitgemacht.

umgesetzt

Der Krisen- und Notfallerlass umfasst das Thema Gewalt von Diskriminierung über Mobbing bis hin zu sexualisierter Gewalt. Der Notfallplan unterstützt mit Handlungsleitfäden Schulleitungen und Pädagog:innen vom ersten gemeldeten Hinweis bis zur Nachsorge.

umgesetzt

Alle Wiener Schulen haben ein Kinderschutzkonzept inklusive Risikoanalyse unter Einbindung der Schüler:innen, Pädagog:innen, Eltern/Erziehungsberechtigten und allen weiteren am Schulleben beteiligten Personen erstellt.

umgesetzt

Um Schulen bei der Erstellung ihrer individuellen Kinderschutzkonzepte zu unterstützen, wurde bei einer Konferenz aller Wiener Schulqualitätsmanager:innen am 15.12.2022 das Rahmenkonzept vorgestellt. Dieses wurde den Regionalleiter:innen und Schulqualitätsmanager:innen übermittelt. In weiterer Folgen werden diese allen Wiener Schulleitungen zur Verfügung gestellt und bis spätestens Ende des Schuljahres sind alle Schulen verpflichtet, ein Kinderschutzkonzept inklusive Risikoanalyse unter Einbindung der Schüler:innen, Pädagog:innen, Eltern/Erziehungsberechtigten und allen weiteren am Schulleben beteiligten Personen zu erstellen.

Das Rahmenkonzept umfasst unter anderem die Erarbeitung eines Verhaltenskodex, das Thematisieren von Situationen mit besonderem Körperkontakt sowie emotionalen Situationen und die Beziehungs- und Kontaktgestaltung. Weiters wird festgehalten, dass Schüler:innen niemals zur Geheimhaltung aufgefordert werden dürfen. Im Rahmen der Präventionsarbeit ist ein Beschwerdemanagement festzulegen, das es Schüler:innen ermöglicht, Missstände niederschwellig und anonym zu melden.

umgesetzt

Die Kompetenzstelle Kinder- und Jugendschutz der Bildungsdirektion für Wien ist ein Expert/innengremium, das die aktuellen fachlichen Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz erarbeitet und an Pädagog/innen und Mitarbeiter/innen an Schulen weitergibt. Teil des Gremiums sind Vertreter/innen renommierter externer Institutionen und Expert/innen aus der Bildungsdirektion sowie Elternvertreter/innen. Die Kompetenzstelle schafft ein starkes und fundiertes Netzwerk, das die Kooperation mit Schulen vertieft. Ziele sind u.a. den Präventionsschutz zu verstärken und die Sensibilisierung für das Thema Kinder – und Jugendschutz zu erhöhen.

umgesetzt

Um in Zukunft einen raschen und direkten Informationsaustausch bei einem strafrechtlich relevanten Vorfall an einer Schule mit dem Landeskriminalamt Wien (LKA) zu garantieren, wurde im November in Zusammenarbeit mit dem LKA eine verpflichtende Meldekette festgelegt.

1. Fall: Das LKA ermittelt gegen eine an einer Wiener Schule tätige Person

    • Das LKA sendet eine Meldung an eine zentrale Mailadresse der Bildungsdirektion. Auf diese Mailadresse haben in der Bildungsdirektion für Wien die Leitung des Präsidialbereichs und die Stellvertretung Zugriff.
      Dieses Meldeverfahren gilt für alle Schularten in Wien, unabhängig von der Trägerschaft. Sollte die Bildungsdirektion für Wien nicht die Fach- und Dienstaufsicht über den betroffenen Standort haben, informiert die Bildungsdirektion für Wien im Rahmen der Amtshilfe die zuständige Organisation/Institution und teilt dem LKA die Zuständigkeit mit.
    • Im Falle der Zuständigkeit der Bildungsdirektion für Wien wird die Meldung des LKA umgehend an die in Krisen- und Notfällen zuständige Schulaufsicht und die Dienstaufsicht im Präsidialbereich weitergeleitet.
    • In weiterer Folge ist es die Aufgabe der Schulaufsicht, die Zusammenarbeit mit dem LKA so zu koordinieren, dass die Ermittlungen des LKA einerseits nicht behindert werden und andererseits eine Gefährdung weiterer Personen ausgeschlossen werden kann.

 

2. Fall: Eine Schulleitung erfährt von einem strafrechtlich relevanten Vorfall einer im Dienst der Bildungsdirektion stehenden Person

    • Die Bildungsdirektion für Wien übermittelt den Sachverhalt an eine Mailadresse des LKA.
      Der neue Krisen- und Notfallerlass der Bildungsdirektion für Wien wird die behördeninterne Meldekette genau beschreiben.
    • Behördenintern wird der Sachverhalt innerhalb des LKA der zuständigen Stelle zugewiesen, die in weiterer Folge in Kontakt mit der BD tritt. Auch hier ist es federführend die Aufgabe der Schulaufsicht, die Zusammenarbeit mit dem LKA so zu koordinieren, dass die Ermittlungen des LKA einerseits nicht behindert werden und andererseits eine Gefährdung weiterer Personen ausgeschlossen werden kann.

umgesetzt

Schulqualitätsmanager:innen und Mitarbeiter:innen der Schulpsychologie haben an einem Online-Vortrag mit Austausch zum Thema Kinderschutz mit Hedwig Wölfl, Geschäftsführerin der Kinderschutzorganisation „die möwe“, mitgemacht.

umgesetzt

Der Krisen- und Notfallerlass umfasst das Thema Gewalt von Diskriminierung über Mobbing bis hin zu sexualisierter Gewalt. Der Notfallplan unterstützt mit Handlungsleitfäden Schulleitungen und Pädagog:innen vom ersten gemeldeten Hinweis bis zur Nachsorge.